GARTENGESTALTUNG - PFELEGETIPPS

PFLEGE von RASENFLÄCHEN

  • Erste Schritte: Die frisch eingesäten Rasenflächen sollten möglichst nicht begangen werden. Der frisch ausgebrachte Grassamen leidet bei Trockenheit nicht, erst wenn er einmal durch natürlichen Niederschlag oder durch eigene Bewässerung feucht geworden ist, beginnt dieser mit der Keimung. Ab diesem Zeitpunkt muß der Keimling unbedingt feucht gehalten werden, ansonsten vertrocknet er. Bedingt durch verschiedene Gräserarten ist keine gleichmäßige Keimung zu erwarten.

  • Mähen: Erster Rasenschnitt sollte erst bei einer Wuchshöhe von ca. 10 cm durchgeführt werden. Der Rasen sollte mind. 1 mal in der Woche gemäht werden, da die Belastung bei extremen Kürzungen größer ist. Also besser öfter mähen und nicht den langgewachsenen Rasen extrem kürzen. Es ist außerdem darauf zu achten, daß die Schneidemesser immer scharf sind. Anfallendes Mähgut beseitigen, gegebenenfalls als Mulchmaterial verwenden.
    Die ideale Rasenlänge beträgt ca. 3,5 - 4,0 cm.

  • Düngungen: Rasenlangzeitdünger geben dem Rasen die optimale Nährstoffversorgung und reduzieren das Wachstum von Unkraut und Moos. Düngen Sie 2-3 mal pro Jahr (1x im Frühjahr, 1x im Juni und 1x im August) laut den Anweisungen auf der Verpackung. Richtig gedüngter Rasen braucht weniger Wasser und bleibt unkrautfrei.

  • Beregnen: Der Rasen braucht je nach Witterung 20-30l Wasser pro m² und Woche. Gießen Sie in den Abendstunden. Die besten Ergebnisse werden mit fixinstallierten Beregnungsanlagen, die in der Nacht beregnen, erzielt. Diese sind wassersparend und exakt einstellbar.

Zusätzlich Pflegemaßnahmen 

-Vertikutieren (Senkrechtschneiden)
-Schlitzen
-Besanden
-Tiefenlockerung
-Nachsaat

Gerne beraten wir Sie ausführlicher zu diese Themen!

 

PFLEGE von FERTIGRASEN

Rasen verlegen: Den Rasen rollen Sie am besten Stoß für Stoß aus und drücken die Ränder an den Boden. Sorgen Sie dafür daß der Rasen überall am Boden anliegt (Walzen od. sorgfältig flachdrücken). Gießen Sie den Rasen unmittelbar nach dem Legen ein, bis auch der Boden ca. spatentief durchfeuchtet ist.
Entscheidend in den ersten Tagen: Der frisch gelegte Rasen sollte nicht begangen, und möglichst feucht gehalten werden, damit sich die Wurzeln in den Boden einarbeiten können und der Rasen nicht verdörrt. Etwa 2-3 Wochen nach dem Verlegen können Sie den Rasen zum ersten Mal mähen. Bereits ca. 3 Wochen ( bei Sportplätzen ca. 6 Wochen) nach dem Verlegen ist der Rasen so weit verwurzelt, daß er benützt werden kann. 

 

PFLANZFLÄCHEN
Tips für prächtig blühende Stauden u. Gehölze

  • Unkraut: Neu bepflanzte Flächen von Unkraut frei halten und gegebenenfalls eine Rindenmulch- oder Rindenhumusauflage aufbringen bzw. ergänzen. Bei Stauden-beeten ist kein frischer Rindenmulch , sondern abgelagertes und vorkompostiertes Material zu verwenden.

  • Düngungen: 3 - 4 Monate nach der Pflanzung unbedingt eine Düngung durchführen. Später genügt es 1 bis 2 mal im Jahr. Welche Pflanzen wann und wie gedüngt werden sollen, erfahren Sie gerne von einem unserer Gärtner.

  • Pflegetips bei angewachsenen Gärten: Die Pflanzfläche sollte mehrmals gelockert und dabei von Unkraut befreit werden. Wenn nötig Rindenmulch od. Rindenhumusschicht aufbringen. Abgeblühte Staudenteile sollten entfernt und Baumverankerungen geprüft werden. Bei trockenem Wetter gießen, wobei Sie auch hier wieder die beste Wirkung mit einer fix installierten Bewässerung erzielen können.

  • Pflegetips fürs Frühjahr: Im Frühjahr jeden Jahres Pflanzflächen düngen, Rosen und Stauden zurückschneiden und vertrocknete Triebe entfernen, damit die Pflanze wieder Platz zum Wachsen hat.

  • Befestigungen: Befestigung der Baumpfähle prüfen.

  • Bewässerung: Bei Trockenheit unbedingt durchgehend bewässern. Dies ist vor allem am Anfang notwendig, da die Pflanzen noch nicht richtig im Boden verwurzelt sind.

  • Pflegetips für Herbst und Winter: Gehölzschnitt durchführen. Rosen mit Reisig und Stauden mit Kompost oder Laub abdecken. Im Gemüsegarten Kompost ausbringen und spatentief umgraben. 
     

WEGE UND PLÄTZE

Sandreste auf Belägen nicht abkehren. Der Sand soll durch Regengüsse in die Fugen eingeschwemmt und verfestigt werden. Eventuell müssen die Belagsflächen nochmals nachgesandet werden. Beläge anfangs nicht mit saugender Kehrmaschine oder Hochdruckreiniger waschen, da sonst der eingebrachte Sand aus den Fugen abgesaugt bzw. ausgewaschen wird. Die beste Methode um einen fertigen Weg od. Platz zu waschen ist mit einem Wasserschlauch, der keinen zu starken Strahl hat, und einem Besen mit dem Sie nachkehren können.

 

GEHÖLZSCHNITT

Das wichtigste beim Gehölzschnitt ist, die Zielsetzung zu kennen.
Hier sind die wichtigsten Ziele aufgeführt:

  • Sicheres & gutes Anwachsen
  • Förderung des Längenwachstums (vegetatives Wachstum)
  • Förderung der Blüte & Frucht (generatives Wachstum)
  • Förderung der Wuchsform
  • Förderung der Lebenserwartung
  • Förderung der Sicherheit

Grundsätzlich werden 5 Schnittmaßnahmen unterschieden:

 

PFLANZENSCHNITT

Ballenlose Gehölze erhalten einen kräftigen Rückschnitt, damit die Pflanze buschiger austreibt und sich besser aufbaut. Ziersträucher mit aufrechtem Wuchs, z.B. Forsythie oder Goldregen, Rückschnitt ca. um die Hälfte der Trieblänge. Dabei sollte man eine pyramidale Form anstreben. Niedrige Ziersträucher mit buschigem Wuchs, z.B. Fingerstrauch, viele Heckenpflanzen, gleichmäßiger Rückschnitt um mindestens 2/3 der Trieblänge.
Ziersträucher mit straff aufrechtem oder hängendem Wuchs: Seitentriebe stärker, Spitzentrieb um die Hälfte einkürzen. Ziergehölze mit Ballen und Nadelgehölze sollten nicht geschnitten werden.

 

ERZIEHUNGS- ODER AUFBAUSCHNITT

Bei baumartigen Gehölzen muß man immer die Stammverlängerung fördern (nicht herausschneiden) und die Seitenzweige entsprechend kürzen.
Die natürliche Wuchsform ist der Heister oder Stammbusch, bei dem nur die zu dichten oder störenden Zweige entfernt werden.
Der Hochstamm muß erzogen werden. Die seitliche Bezweigung wird entfernt bzw. kurzgehalten. Konkurrenztriebe in der Stammverlängerung sind zu beseitigen, damit es nicht zu Gabelungen oder Trichterkronen kommt.

 

ERHALTUNGSSCHNITT

Bei Bäumen ist das Wichtigste, nicht einfach herumzuschneiden. Das Augenmerk richtet sich darauf, daß sich keine Konkurrenztriebe entwickeln, also keine Gabelungen oder senkrechte Wasserschosse. Störende Äste ganz herausnehmen.
Bei Sträuchern ist vor allem das Auslichten wichtig. Die Häufigkeit und Art des Schnittes hängt von den Blütenverhältnissen ab. Weitere spezielle Information über Ihre Pflanze holen Sie sich am Besten bei unseren Gärtnern.

 

VERJÜNGUNGSSCHNITT

Man versteht darunter ein kräftiges zurückschneiden ins alte Holz. Diese Gewaltkur einer Verjüngung ist nicht erforderlich, wenn der Erhaltungsschnitt regelmäßig durchgeführt wird. Sträucher treiben im allgemeinen wieder gut aus und erreichen schnell wieder ihre gewünschte Form. Nicht alle Sträucher vertragen den völligen Rückschnitt. Vorsicht ist geboten bei Goldregen. Zierapfel, Ginster, etc. Man sollte hier - und immer, wenn man sich nicht ganz sicher ist - die Verjüngung auf mehrere Jahre verteilen.
Von den Nadelgehölzen kann man nur die Eibe so stark zurückschneiden, daß man von einer Verjüngung sprechen kann.

 

HECKENSCHNITT

Neu gepflanzte Heckenpflanzen müssen auf jeden Fall zurückgeschnitten werden, damit sie sich von unten an gut verzweigen. Will man später eine immer sauber aussehende "mauerartige" Hecke, muß mindestens zweimal jährlich geschnitten werden. Es ist zweckmäßig, die Hecke nicht ganz senkrecht zu schneiden, sondern leicht schräg nach innen geneigt. Bei Nadelgehölzen (außer Eibe) darf nur im grünen Holz geschnitten werden. Schneidet man in mehrjähriges Holz, treiben sie nicht mehr aus.

Entscheidend für das Ergebnis des Schnittes sind:

ZEITPUNKT DES SCHNEIDENS

a) Winterschnitt (Vegetationsruhe)
Der Winterschnitt erfolgt von Oktober bis Ende März. Geschnitten werden sollte
bei einer Temperatur über +5 Celsius
= es folgt ein starkes Längenwachstum (vegetatives Wachstum)

b) Frühsommerschnitt
Der Frühsommerschnitt erfolgt von Ende Mai bis Anfang Juli.
= es folgt ein schwächeres Längenwachstum. Mehr Nebentriebe werden gebildet
(auf den Nebentrieben sitzen die Blütenknospen)


ART DES SCHNEIDENS

Beim Schneiden sollte man immer darauf achten, daß das Auge nach außen schaut.

a) Langer Schnitt
Beim langen Schnitt wird wenig weggeschnitten und die Triebe bleiben länger
=es folgt ein schwächeres Längenwachstum. Mehr Nebentriebe werden gebildet

b) Kurzer Schnitt
Beim kurzen Schnitt wird stark zurückgeschnitten
= es folgt ein starkes Längenwachstum (vegetatives Wachstum)




TEICHANLAGEN UND WASSERLÄUFE

Pflege für Teiche und Wasserläufe allgemein

Nährstoffeinträge sollten so weit wie möglich verhindert werden. Im Herbst sollten die hineingefallenen Blätter entfernt werden. Nicht in unmittelbarer Nähe düngen! Jegliche Art von Verunreinigung sollte vermieden werden.
Wasserpflanzen sollten im Herbst abgeschnitten und die Biomasse aus dem Teich entfernt werden.
Bei älteren Systemen muß die Teichpumpe vor dem Winter aus dem Teich entnommen werden (wie in der Betriebsanleitung beschrieben) und in einem Eimer Wasser im Keller überwintert werden.
Folienüberdeckung im Randbereich prüfen.

Pflege für FlowPool Schwimmteiche

Das Schwimmteichsystem FlowPool strebt ein ökologisches Gleichgewicht an. Das System sorgt dafür, daß die Wassermasse des Schwimmteiches nicht einfach still vor sich hin vegetiert. Die Pumpe stellt die Selbstreinigung, und damit ein lebendes System sicher. Der Schwimmteichbesitzer übernimmt die Rolle des "Überwachenden", der dafür sorgt, daß das ökologische Gleichgewicht nicht durch äußere Eingriffe bedroht wird. Wenn die folgende Pflegeanleitung beachtet wird, werden Sie viel Freude mit dem Schwimmteich haben.

Abfischen des Schwimmteiches: Der Schwimmteich ist je nach Eintrag regelmäßig abzufischen. Wir stellen dafür ein geeignetes Pflegeset zur Verfügung. Einen Großteil dieser Arbeit übernimmt die Absaugung durch den Skimmer. Wenn jedoch wie im Herbst, eine große Menge organisches Material in den Schwimmteich fällt, sollten Sie das System unterstützen und die Blätter in kürzeren Abständen entfernen. Der Skimmer ist regelmäßig zu entleeren und zu überprüfen.
Pflanzen: Abgestorbene Pflanzen sollten aus dem Schwimmteich entfernt werden. Im Winter wenn eine Eisdecke den Schwimmteich bedeckt, sind alle Pflanzenteile oberhalb der Eisdecke abzuschneiden.
Absaugung des Teiches: Bei dem FlowPool System besteht die Möglichkeit den Schwimmteich selbst abzusaugen. Selbstverständlich wird Sie unser Mitarbeiter einschulen und jedes Detail mit Ihnen persönlich besprechen.

Wir hoffen wir erleichtern Ihnen mit dieser Anleitung die Pflege Ihres Garten und möchten darauf hinweisen, daß bei unseren Fachleuten jederzeit Erkundigungen eingeholt werden können.




PFLEGE HYDROPFLANZEN

Wasser ist Leben

Das wichtigste Element für die Hydrokultur ist Wasser. Es steht bei diesem System - je nach Gefäß und Pflanzengröße - der Pflanze 1 bis 3 Wochen zur Verfügung. Ein Wasserstandsanzeiger informiert Sie ständig darüber, ob und wann wieder gegossen werden muß. Steht der Anzeiger auf "Minimum", wird wieder bis zur Markierung "Optimum" aufgefüllt. Bei längerer Abwesenheit, im Urlaub, oder bei raschem Verbrauch, darf bis zum Maximum aufgefüllt werden. Beim Gießen sollte lauwarmes Wasser verwendet werden. Nährstoffe bekommt die Pflanze über eine Nährlösung, die in der Regel 4 bis 6 Monate anhält.


Richtige Pflege - Gesunde Pflanzen

  • Hydropflanzen gedeihen bei einer Temperatur von 17 bis 23 °C am besten.
  • Zugluft sollte vermieden werden - besondere Vorsicht im Winter beim Lüften (Kälteschock).
  • Vorsicht auch beim Hantieren mit Lacken und Putzmittel! Wenn Dämpfe entstehen, stellen Sie die Pflanzen in einen anderen Raum, da verschiedene Arten sonst mit Blattfall reagieren können.
  • Viele Pflanzen vertragen trockene Zimmerluft nicht --trockene Spitzen sind ein deutliches Zeichen dafür. Diesem Problem kann durch Besprühen mit Wasser abgeholfen werden.

 

Die Pflege von Hydrokulturpflanzen - in aller Kürze:

  • Wenn Anzeiger auf Minimum, Gefäße mit Wasser nachfüllen.
  • 2 x jährlich die alte Nährlösung absaugen.
  • Dünger nach Gebrauchsanweisung beigeben.
  • Pflanzen - wenn nötig - aufbinden bzw. zurückschneiden.
  • Schädlingsbekämpfung nur wenn nötig.
  • Welk gewordene Blätter und abgestorbene Pflanzen entfernen und neu ergänzen.