PLANUNG - SCHWIMMTEICHE

ZU BEACHTENDE PUNKTE IN DER PLANUNGSPHASE

Nährstoffe

  • Eintrag von Nährstoffen unbedingt verhindern bzw. so gering wie möglich halten:
  • Oberflächenwasser, Harn, Laub, etc. (siehe auch Teichpflege).
  • Die Bedingungen des Standortes einfließen lassen.
  • Bei der Uferausbildung größte Sorgfalt walten lassen
  • Die Badeintensität berücksichtigen.

Windrichtung

Die Windrichtung sollte die künstlich erzeugte Strömung unterstützen (Skimmer gegenüber Bachlauf / Quellstein / Regenerationsbecken) um eingetragene Verunreinigungen noch vor dem Absinken in Richtung Skimmer zu transportieren.

Tiefe

Eine Tiefe von 1,75 m erweist sich als optimal in Bezug auf Pflegeaufwand - absaugen des Schwimmbereiches und Badetätigkeit.

Grund- und Hangwasser

Bei zu erwartendem Grund- oder Hangwasser ist es unerläßlich, eine Drainagierung der Teichsohle vorzunehmen. Eine Wasseransammlung unter der Folie ist unbedingt zu verhindern!

Kinder

Bereits in der Planungsphase muß die Nutzungsmöglichkeit für Kinder speziell berücksichtigt werden.

  • Für Kinder können eigene Zonen geschaffen werden, die vom tiefen Bereich abgegrenzt sind.
  • Aufklärung der Kinder über mögliche Gefahren ist sicherlich notwendig!
  • Bei unbeaufsichtigten Kleinkindern ist ein Zaun um den Teich zu errichten.

Bestehendes Leitungssystem

Auf das bestehende Leitungssystem ist bei sämtlichen Erdarbeiten zu achten! In der Planungsphase sind die Leitungs- und Baupläne einzusehen.

Anschluß an Kanal oder Sickerschacht

Für einen eventuellen Überlauf und für die Möglichkeit des Abpumpens ist es notwendig, einen Anschluß zum Kanal zu schaffen, oder einen Sickerschacht herzustellen.

Automatische Nachfüllung

Es besteht die Möglichkeit, eine automatische Wasserstandsregulierung direkt in den Stegskimmer oder in einen externen Schacht einzubauen.
Zu beachten ist, daß die Kontrolle der Wasserzufuhr in Folge nicht gegeben ist.
Im Normalfall reicht im Hochsommer eine sporadische Nachfüllung mit dem Gartenschlauch aus.

Elektroinstallationen

  • Keine Tauchpumpen in Schwimmteichen (220 Volt)
  • Beleuchtungsanlagen nur in Niedervoltausführung
  • Für den notwendigen Stromkreislauf einen eigenen Fi vorsehen (30 mA).